Publikationen

Monografien

Menschen zählen. Wissensproduktion durch britische Volks­zählungen und Umfragen vom 19. Jahrhundert bis ins digitale Zeitalter (Reihe „Veröffent­lichungen des Deutschen Historischen Instituts London“, Bd. 76) Oldenbourg/deGruyter Verlag: Berlin/Boston 2015.

Mordlust. Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert (Historische Studien, Bd. 43), Campus Verlag: Frankfurt a.M./New York 2006.

ausgezeichnet mit dem Preis für Geisteswissenschaften der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 2009

Herausgegebene Bücher und Zeitschriften

Die Wiederbelebung eines „Nicht-Ereignisses“? Das Grundgesetz und die Verfassungsdebatten von 1989 bis 1994
Eine Veröffentlichung aus dem Arbeitskreis für Rechtswissenschaft und Zeitgeschichte an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

Wieso wurde in einem so zentralen Moment der deutschen Geschichte, wie der Vereinigung der beiden deutschen Teilstaaten 1990, das bundesdeutsche Grundgesetz nicht durch eine gesamtdeutsche Verfassung ersetzt? Zeigt sich darin das Desinteresse „der“ Westdeutschen – wie neuerdings wieder vermutet wird? Welche anderen Gründe lassen sich für dieses „Nicht-Ereignis“, wie es schon Mitte der 1990er genannt wurde, anführen? Diesen Fragen wird in den Beiträgen des Bandes aus ost- und westdeutscher sowie generationen- und disziplinenübergreifender Perspektive nachgegangen. Damit verbunden ist zudem die Frage, welche Geschichten wir über unsere Verfassung erzählen und was sich daraus über die deutsche Geschichte ablesen lässt.

u.a. Interview im Spiegel, MDR artour, SFR Tagesschau, rbb Brandenburg aktuell, rbb Radio 3, Teilabdruck auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung

mit Lutz Raphael (Hg.), Sozialdaten als Quellen der Zeitgeschichte, in: Geschichte und Gesellschaft 1 (2022) Themenheft

mit Clemens Villinger/Kathrin Zöller (Hg.), Die lange Geschichte der „Wende“. Geschichtswissenschaft im Dialog, Berlin 2020 (2. Auflage 2020).

Forschungsergebnisse mit Kommentaren von Mitlebenden und Forschenden, Reisebeobachtungen von Christian Bangel und Bilder von Clara Bahlsen.

Ausgezeichnet mit dem Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation 2020 WISPoP.

Engineering society. The role of the human and social sciences in modern societies, 1880-1980, hrsg. v. Kerstin Brückweh/ Dirk Schumann/ Richard Wetzell/ Benjamin Ziemann (Palgrave Macmillan: Basingstoke 2012).

Aufsätze

Erfahrungsräume und Erwartungshorizonte in den Verfassungsdiskussionen nach 1989. Berliner Debatte Initial, 2024 (3), 412-426. https://doi.org/10.25162/bdi-2024-0026

von Hodenberg, C., Brückweh, K., Gajek, E., Hayashi, R., Lawrence, J., Streeter, M. F. R., & Tisch, D. (2024). Social Science Data as a Challenge for Contemporary History. Journal of Modern European History, 22(4), 460-474. https://doi.org/10.1177/16118944241290890

Gute und schlechte Praxis in der Wissenschaftskommunikation. Zwei Beispiele aus der Transformationsgeschichte, in: Alexander Leistner/ Christina Schwarz (Hg.), Past – Present – Progressive. Praxisbuch zur DDR und Nachwendezeit in der außerschulischen Bildung, Weinheim 2024, S. 185-195

Tiffany N. Florvil, Craig Griffiths, Samuel Clowes Huneke, and Anna von der Goltz in conversation with Kerstin Brückweh and Richard F. Wetzell: New Research on Social Movements in Cold War Germany: A Roundtable, in: Bulletin of the German Historical Institute Washington (Fall 2023), S. 185-195.

Vom (Un)Sinn der Fußnote. Herausforderung für Forschende in der öffentlichen Geschichtsarbeit, in: Christopher Banditt/Nadine Jenke/Sophie Lange (Hg.): DDR im Plural. Ostdeutsche Vergangenheiten und ihre Gegenwart, Berlin 2023, S. 339-344.

Kathrin Zöller/Clemens Villinger/Pascal Siegers/Sabine Reh/ Lutz Raphael/Christina von Hodenberg/Kerstin Brückweh, Sozialwissenschaftliche Forschungsdaten als historische Quellen: Welche Infrastrukturbedarfe hat die zeitgeschichtliche Forschung?, in: RatSWD Working Paper Series 277 (2022), S. 1-23.

Eigentum – ein Indikator für innerdeutsche Unterschiede und Gemeinsamkeiten, in: Bundeszentrale für politische Bildung (Hg.), Dossier „Lange Wege der Deutschen Einheit“, 15.3.2022

Der Alltag des Systemwechsels vor, während und nach 1989, in: Enders, Judith C. / Raj Kollmorgen/Ilko-Sascha Kowalczuk (Hg.), Deutschland ist eins: vieles. Bilanz und Perspektiven von Transformation und Vereinigung. Im Auftrag der Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“, Frankfurt a.M./New York: Campus Verlag 2021, S. 439-548. ISBN 978-3-593-51426-9

Es sich nicht gemütlich machen. Ein Plädoyer für Empathie und Fehlertoleranz, in: Richter, Franziska (Hg.), Traum(a)land. Wer wir sind und sein könnten. Identität & Zusammenhalt in Ost und West, Bonn 2021, S. 176-181.

Mit Mirjam Brusius, Home Sweet Home. A Schriftgespräch on Doing the Long History of 1989, in: German Historical Institute London Bulletin XLIII (2021) 1, S. 66-86. ISSN 0269-8552.

Mit Clemens Villinger und Kathrin Zöller, Die lange Geschichte der „Wende“. Differenzierung als neue Meistererzählung, in: Böick, Marcus/ Goschler, Constantin/ Jessen, Ralph (Hg.), Jahrbuch Deutsche Einheit, Berlin 2020, S. 293-312. ISBN 978-3-96289-102-2

Unter ostdeutschen Dächern. eine lange Eigentumsgeschichte der „Wende“, in: Deutschland Archiv, 8.9.2020. ISSN 0012-1428.

Auch abgedruckt in: Deutschland Archiv 2020 (Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Bd. 10662), Bonn 2021, S. 43-55. ISBN 978-3-7425-0662-7.

Das vereinte Deutschland als zeithistorischer Forschungsgegenstand, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 28/29 (2020), S. 4-10. ISSN 0479­611. Auch online.

Sozialwissenschaften, in: Heßler, Martina/Liggieri, Kevin (Hg.), Technikanthropologie. Handbuch für Wissenschaft und Studium, Baden-Baden 2020, S. 355-361. ISBN (Druck): 978-3-8487-4542-5, ISBN (ePDF): 978-3-8452-8795-9.

My Home Is My Castle. Immobilien und die Kulturgeschichte des Vermögens im 19. und 20. Jahrhundert, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 11/12 (2019), S. 624-641. ISSN 0016-9056.

Wissen über die Transformation. Wohnraum und Eigentum in der langen Geschichte der „Wende“, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History 16 (2019) 1, S. 19-45. ISSN (Druck): 1612-6033, ISSN (online): 1612-6041.

Mit Kathrin Zöller, Transformation Research and the Longue Durée of 1989. Combining Qualitative and Quantitative Data, in: Przegląd Socjologii Jakościowej – Qualitative Sociology Review 15 (2019) 1, S. 72-91. ISSN 1733-8069, e-ISSN 1733-8069.

Marcus Böick, /Brückweh, Kerstin (Hg.), Weder Ost noch West. Ein Themenschwerpunkt über die schwierige Geschichte der Transformation Ostdeutschlands, in: Zeitgeschichte-online, März 2019. ISSN 2366-2700.

Darin:

Marcus Böick und Kerstin Brückweh, Einleitung „Weder Ost noch West“ zum Themenschwerpunkt über die schwierige Geschichte der Transformation Ostdeutschlands, in: Zeitgeschichte-online, März 2019.

Kerstin Brückweh, Haus ohne Grund. Wo „der Westen“ und „der Osten“ sich treffen, in: Zeitgeschichte-online, März 2019.

Arbeitssoziologische Wissensproduktion am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) von 1968 bis heute, in: Alber-Armenat, Ina/ Römer, Oliver (Hg.), Erkundungen im Historischen: Soziologie in Göttingen. Geschichte – Entwicklungen – Perspektiven, Wiesbaden 2018, S. 321-350. ISBN (Druck): 978-3-658-22220-8 ISBN, (ebook): 978-3-658-22221-5.

 „Kognak und Hackfleisch“. Fritz Haarmann tötet in Hannover 24 Jungen – und elektrisiert die Öffentlichkeit, in: DIE ZEIT – Geschichte, 1 (2018), S. 84-89. ISBN 978-3-946456-40-7.

The history of knowledge. An indispensable perspective for contemporary history, in: GHI Washington, History of knowledge. Research, resources, and perspectives, December 4, 2017.

Arbeitssoziologische Fallstudien. Wissensproduktion am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI), historisch betrachtet, in: Zeithistorische Forschungen/ Studies in Contemporary History 14 (2017), S.149-162

Unter ostdeutschen Dächern. Wohneigentum zwischen Enteignung, Aneignung und Neukonstituierung der Lebenswelt in der langen Geschichte der „Wende“, in: Thomas Großbölting/Christoph Lorke (Hg.), Deutschland seit 1990. Wege in die Vereinigungsgesellschaft, Stuttgart 2017, S. 187-212.

Der Streit ums Eigenheim. Eine Geschichte offener Vermögensfragen vor, während und nach 1989, in: Horch und Guck 82/83 (2017), S. 84-87.

The ,Head of Household‘. A long normative history of a statistical category in the U.K., in: Administory. Zeitschrift für Verwaltungsgeschichte 1 (2016), 107-123.

Das Eigenleben der Methoden. Eine Wissensgeschichte britischer Konsumentenklassifikationen im 20. Jahrhundert, in: Geschichte und Gesellschaft (Themenheft „Surveillance Studies“, hrsg. v. Christoph Conrad und Sven Reichardt), 1 (2016), S. 86-112.

Mit Dirk Schumann/ Richard Wetzell,/Benjamin Ziemann, Introduction, in: dies. (Hg.), Engineering society. The role of the human and social sciences in modern societies, 1880-1980, Basingstoke 2012, S. 1-40.

Perspectives for a history of market research, consumer movements and the political public sphere, in: Brückweh, Kerstin (Hg.), The voice of the citizen-consumer. A history of market research, consumer movements, and the political public sphere, Oxford 2011, S. 3-26.

„Bedenkliche Einzelerscheinungen“ oder „antiliberale Gesinnung des ‚Durchschnitts­bürgers’“? Bundesbürger äußern sich zu Strafen, Rechtsstaat und Demokratie im Fall des Sexualmörders Jürgen Bartsch, 1966-1971, in: Kießling, Friedrich/ Rieger, Bernhard (Hg.), Mit dem Wandel leben. Tradition, Neuorientierung und Transformation in der Bundesrepublik der 50er und 60er Jahre, Köln u.a. 2011, S. 79-105.

Mit Martina Steber, Aufregende Zeiten? Ein Forschungsbericht zu Neuansätzen in der britischen Zeitgeschichte des Politischen, in: Archiv für Sozialgeschichte 50 (2010), S. 671-701.

Gewalt und Emotionen machen Geschichte(n). Serienmorde in vier Kapiteln deutscher Vergangenheit, in: Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 2009, S. 347-355.

Dekonstruktion von Prozessakten. Wie ein Strafprozess erzählt werden kann, in: Finger, Jürgen/ Keller, Sven/ Wirsching, Andreas (Hg.), Vom Recht zur Geschichte. Akten aus NS-Prozessen als Quelle der Zeitgeschichte, Göttingen 2009, S. 193-204.

Qualitätssicherung in der Angewandten Geschichte. Der Schulbuch- und Lernhilfen­markt als Beispiel, in: Wolfgang Hardtwig/ Alexander Schug (Hg.), History sells! Angewandte Geschichte als Wissenschaft und Markt, Stuttgart 2009, S. 174-185. 

Ein Sexualstraftäter in Medien, Gesellschaft und Strafvollzug: Das Beispiel Jürgen Bartsch, in: Weißer, Ansger (Hg.), Psychiatrie – Geschichte – Gesellschaft. Das Beispiel Eickelborn im 20. Jahrhundert, Bonn 2009, S. 125-144.

(Mit Carl Philipp Schuck), Tagungsbericht „Consumers in the Public Sphere. Conceptualising the Political Public Sphere in a Consumer Society”, 23.–24.05.2008, London, in: H-Soz-u-Kult, 12.8.2008, ausführliche englische Version erschienen im: DHI Bulletin (November 2008), S. 171-180.

Ausschluss aus dem Gerichtssaal als Folge kritischer Berichterstattung? Theodor Lessing und der Fall Haarmann 1924/25, in: Komfort-Hein, Susanne/Scholz, Susanne (Hg.), Inszenierungen des Verbrechens um 1900: Lust- und Serienmord, Ulrike Helmer Verlag: Königstein 2007, S. 149-164.

Fantasies of Violence. German citizens expressing their concepts of violence and ideas about democracy in letters referring to the case of the serial killer Jürgen Bartsch (1966-1971), in: Crime, Histoire & Sociétés/Crime, History and Societies, 10 (2006) 2, S. 53–81.

Zwei Paar Schuhe? Eine Historikerin zwischen Wirtschaft und Forschung, in: Nida-Rümelin, Julian (Hg.), Wunschmaschine Wissenschaft.

Sex and Crime. Ein provokantes Thema für Zeitungsleser?, in: sowi. Das Journal für Geschichte, Politik, Wirtschaft und Kultur 34 (2005) 4, S. 40–51.

Rezensionen