Highlights

DIALOGREISE

„Die vielfach geforderte Citizen Science wird hier vorbildlich dialogisch gelebt: die Beteiligten werden nicht nur als Datenlieferanten gesehen, sondern lernen selbst durch ihre aktive Einbindung in die Forschung den wissenschaftlichen Arbeitsprozess aus erster Hand kennen.“

Jurybegründung für WISPoP Potsdamer Preis für Wissenschaftskommunikation 2020

„Wer sich schon immer gewünscht hat, dass Wissenschaft nahbarer und transparenter wird, enger am Geschehen und den Menschen: An diesem Abend in Meiningen ist all das erstaunlich gut gelungen.“

Maxwill, Peter, Die Grenze war offen – und dann?, in: Spiegel Online (22.1.2020).

„Sprachlosigkeit? Elfenbeinturm? Von wegen! Warum zeithistorische Forschung wichtig ist, was sie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beitragen kann und wie man Wissenschaft und Öffentlichkeit zusammenbekommt, zeigt dieses tolle Projekt des @zzfpotsdam. Danke!“

Twitter: Manja Schüle, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Mittwoch, 22.01.2020.

„Historikerinnen aus Potsdam treffen sich mit Menschen aus Ostdeutschland und fragen sie nach ihren Wendeerfahrungen. Aber anstatt die Ergebnisse ihrer Forschung nur, wie sonst üblich, auf einer exklusiven wissenschaftlichen Konferenz vorzustellen, gehen sie an die Öffentlichkeit – in die Städte und Dörfer in Ostdeutschland. Wissenschaftliche Arbeit an der Basis. Das Thema ihres Projekts: Alltagsgeschichte der Wende. […] Durch Sachsen, Thüringen und Brandenburg geht die Forschungstour. Die Eindrücke dieses wunderbaren Projekts erscheinen als Buch im Herbst – Wenn Deutschland den 30. Jahrestag seiner Einheit feiert.“

Links, Josephine, Die Ostdeutschen, in: rbbKultur (1.2.2020).

DRITTMITTEL für FORSCHUNGSGRUPPE
Die lange Geschichte der „Wende“. Lebenswelt und Systemwechsel in Ostdeutschland vor, während und nach 1989

gefördert im SAW-Verfahren der Leibniz-Gemeinschaft
(2 Doktoranden, 1 Postdoc, Projektleitung)

Laufzeit 2016 bis 2020

2015

BUCH VERÖFFENTLICHT

Menschen zählen. Wissensproduktion durch britische Volkszählunen und Umfragen vom 19. Jahrhundert bis ins digitale Zeitalter (Reihe „Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London“, Bd. 76), Oldenbourg/de Gruyter: Berlin/Boston.

2015

„Die Untersuchung von Kerstin Brückweh ist in hohem Masse zeitgemäß, weil sie die Entfaltung der epistemischen Grundlagen gegenwärtiger Diskurse aufzeigt. Der Mut zur Langzeitperspektive ist ihr hoch anzurechnen. […] Es wird in ihrem Buch schön aufgezeigt, wie langlebig kategoriale Systeme der Erfassung sein können und wie stark sie mitunter in Konflikt zur gelebten Realität der zu vermessenden Bevölkerung geraten, deren kollektive Selbstbeschreibung sich ständig wandelt.“

Daniel Speich Chassé, Rezension, in: Hsozkult, 2016

„Für die britischen Erhebungen verfügen wir mit Brückwehs Studie über einen insgesamt sehr aufschlussreichen, in seiner langfristigen Betrachtungsweise bestechenden Überblick, der die bisherige Geschichte der Volkszählungen aus neuer Perspektive außerordentlich bereichert.“

Thomas Rahlf, Rezension, in: Historische Zeitschrift, 2017

„Even the near future, as Brückweh concludes, seems open and uncertain, and her book will be not only of interest to scholars of statistics and the history of sociography but also to those engaged in debates on current statistical practice, on which it provides a valuable historical perspective.“

Alex Fenton, Rezension, in: European Journal of Sociology, 2016

HABILITATION
Lehrbefugnis für das Fach Neuere und Neueste Geschichte
Eberhard-Karls-Universität Tübingen

2015

Rückkehrer-STIPENDIUM

verliehen von der Max-Weber-Stiftung – Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland

2013

PREIS für Geisteswissenschaften der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
verliehen für die veröffentlichte Dissertation „Mordlust. Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert“

2009

BUCH VERÖFFENTLICHT

Mordlust. Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert
Campus Verlag: Frankfurt a.M./New York

2006

„Kerstin Brückweh’s fascinating monograph on the history of serial murderers in twentieth-century Germany is one of the most refreshingly novel histories this reviewer has read in quite some time. Well-researched, methodologically sophisticated , and analytically judicious, the book examines four infamous cases from four separate periods: Friedrich Haarmann from the Weimar Republic, Adolf Seefeld from the Nazi era, Jürgen Bartsch from the Federal Republic of the 1960s and 1970s and Erwin Hagedorn from the GDR.“

Greg Eghigian, Rezension, in: German History, 2009

„Dieses klug gewählte Untersuchungsdesign erlaubt flexible synchrone und diachrone Vergleiche. Neuland betritt Brückweh auch, indem sie männliche Opfer sexueller Gewaltakte in den Fokus nimmt und die Reaktion von Medienkonsumenten auf die Berichterstattung analysiert.“

Silvio Raciti, Rezension, in: Sehepunkte, 2007

PROMOTION
Dr. phil./ summa cum laude
Universität Bielefeld

2005